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Dr. med. Eva-Maria Schneider

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Sportmedizin

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Chinesische Medizin

Akupunktur
 
Akupunktur ist eine heilkundliche Technik, die auf eine über 3000 Jahre alte Medizintradition in China zurückblicken kann.

Dabei werden mit Hilfe von Nadeln bestimmte Punkte des Körpers gereizt, wodurch die Regulationssysteme des Körpers aktiviert werden.

Die klassische chinesische Akupunktur unterscheidet 14 Hauptmeridiane mit 361 Akupunkturpunkten, die unterschiedlichen Organen bzw. Regelkreisen im Organismus zugeordnet sind.

 

 

Was kann mit Akupunktur behandelt werden?

Die Domäne der Akupunktur ist die Schmerztherapie. Kopfschmerz, Migräne, Beschwerden auf der Grundlage degenerativer oder rheumatischer Erkrankungen stehen dabei im Vordergrund.

Die Akupunktur hat sich in der Allergiebehandlung besonders während der Heuschnupfenzeit zur Milderung der Symptome bewährt, sowie zur begleitenden Therapie bei allergischem Asthma.

Auch in der Suchtbehandlung - u. a. Rauchen - oder bei stressbedingten Störungen wird die Akupunktur mit Erfolg eingesetzt.

 

Schröpfen

Auch das Schröpfen fußt auf einer sehr alten heilkundlichen Tradition.

Es ist ein wichtiger Eckpfeiler der chinesischen Medizin. Es ist bekannt, dass auch im alten Ägypten und im klassischen Griechenland bereits geschröpft wurde.

Beim Schröpfen werden Reflexzonen auf dem Rücken behandelt und damit gestörte Energiebahnen beeinflusst.

Man unterscheidet das trockene vom blutigen Schröpfen. Bei beiden Methoden werden Glaskugeln verschiedener Größe mittels Unterdruck auf die Haut aufgebracht. Das Vakuum wirkt wie eine Tiefenmassage auf Haut-, Muskel-, Nerven- oder Organreflexzonen.

Beim blutigen Schröpfen wird durch vorheriges "Sticheln" der Haut zusätzlich ein geringer Blutverlust (in die Gläser hinein) hervor gerufen. Diese Maßnahme gehört damit zu den ausleitenden Verfahren.

Ob trocken oder blutig geschröpft wird, hängt von der Art der Erkrankung und des Energiezustandes ab.

 

Bei welchen Beschwerden kann Schröpfen eingesetzt werden?

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Rückenschmerzen/Lumbago

  • funktionelle Herzbeschwerden, Hypertonie

  • Erkrankungen der Lunge

  • Erkrankungen von Leber, Galle und Magen-Darm-Trakt

  • urogenitale Erkrankungen

  • Befindlichkeitsstörungen, Depressionen

Schröpfen wirkt sehr gut als Monotherapie, kann aber auch hervorragend mit anderen Naturheilverfahren kombiniert werden, z. B. Akupunktur und Bioresonanztherapie