Chinesische Medizin
Akupunktur
Akupunktur ist eine heilkundliche
Technik, die auf eine über 3000 Jahre alte Medizintradition in China
zurückblicken kann.
Dabei werden mit Hilfe von Nadeln bestimmte Punkte des Körpers gereizt, wodurch die Regulationssysteme des
Körpers aktiviert werden.
Die klassische chinesische Akupunktur
unterscheidet 14 Hauptmeridiane mit 361 Akupunkturpunkten, die
unterschiedlichen Organen bzw. Regelkreisen im Organismus zugeordnet
sind.

Was kann mit Akupunktur behandelt werden?
Die Domäne der Akupunktur ist die Schmerztherapie.
Kopfschmerz, Migräne, Beschwerden auf der Grundlage degenerativer oder
rheumatischer Erkrankungen stehen dabei im Vordergrund.
Die Akupunktur hat sich in der Allergiebehandlung besonders während
der Heuschnupfenzeit zur Milderung der Symptome bewährt, sowie zur
begleitenden Therapie bei allergischem Asthma.
Auch in der Suchtbehandlung - u. a.
Rauchen - oder bei stressbedingten Störungen wird die Akupunktur mit
Erfolg eingesetzt.
Schröpfen
Auch das Schröpfen fußt auf einer sehr
alten heilkundlichen Tradition.
Es ist ein wichtiger Eckpfeiler der
chinesischen Medizin. Es ist bekannt, dass auch im alten Ägypten und
im klassischen Griechenland bereits geschröpft wurde.
Beim Schröpfen werden Reflexzonen auf dem
Rücken behandelt und damit gestörte Energiebahnen beeinflusst.
Man unterscheidet das trockene vom
blutigen Schröpfen. Bei beiden Methoden werden Glaskugeln
verschiedener Größe mittels Unterdruck auf die Haut aufgebracht. Das
Vakuum wirkt wie eine Tiefenmassage auf Haut-, Muskel-, Nerven- oder
Organreflexzonen.
Beim blutigen Schröpfen wird durch
vorheriges "Sticheln" der Haut zusätzlich ein geringer Blutverlust (in
die Gläser hinein) hervor gerufen. Diese Maßnahme gehört damit zu den
ausleitenden Verfahren.
Ob trocken oder blutig geschröpft wird,
hängt von der Art der Erkrankung und des Energiezustandes ab.
Bei welchen Beschwerden kann Schröpfen
eingesetzt werden?
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Kopfschmerzen und Migräne
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Rückenschmerzen/Lumbago
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funktionelle Herzbeschwerden, Hypertonie
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Erkrankungen der Lunge
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Erkrankungen von Leber, Galle und
Magen-Darm-Trakt
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urogenitale Erkrankungen
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Befindlichkeitsstörungen, Depressionen
Schröpfen wirkt sehr gut als Monotherapie,
kann aber auch hervorragend mit anderen Naturheilverfahren kombiniert
werden, z. B. Akupunktur und
Bioresonanztherapie