Anti-Aging-Medizin
Die Geheimnisse des Jungbleibens
Der Traum von ewiger Jugend und Schönheit ist so alt wie die
Menschheit. Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum
manche Menschen mit 50 Jahren die Vitalität und das Aussehen von
Dreißigjährigen besitzen?
Natürlich spielen Erbfaktoren eine gewisse
Rolle, dennoch hat jeder Einzelne die Möglichkeit, durch bestimmte
Verhaltensweisen und Maßnahmen den Alterungsprozess zu beeinflussen.
Die
zehn wichtigsten Tipps im Überblick:
1.
Gesunde Ernährung
80 % unserer Erkrankungen sind ernährungsbedingt. Dabei wird nicht nur
zuviel, sondern auch das Falsche zum falschen Zeitpunkt gegessen.
Gesunde Nahrung ist möglichst naturbelassen mit hohem basischen Anteil
(Obst, Gemüse, Salate) und maßvollem Eiweißanteil (Fisch, Fleisch,
Milchprodukte). Ideal ist frisches Obst zum Frühstück, mittags Gemüse,
Salat mit wenig Fleisch oder Fisch. Abends sollte man - wenn überhaupt-
nur noch eine Kleinigkeit zu sich nehmen.
2. Körperliche Bewegung
Laufen, Radfahren, Schwimmen - durch körperliche Bewegung wird die
Durchblutung angeregt, der Stoffwechsel aktiviert, Fett verbrannt und
die Produktion von Hormonen angekurbelt, die neben anderen wichtigen
Funktionen auch für jugendliches Aussehen verantwortlich sind.
3. Gesunder Darm - schöne Haut
Die Haut ist der Spiegel des Darms. Unreine Haut, besonders im
Gesichtsbereich deutet häufig auf eine gestörte Darmflora hin. Ein gesunder
Darm ist - vergleichbar mit den Wurzeln eines Baumes - Ausgangspunkt eines
kraftvollen und vitalen Organismus und bildet die Grundlage für einen
gesunden Körper. Deshalb auf regelmäßige Verdauung und eine gesunde
Darmflora achten!
4. Natürliche Hormontherapie
Ab einem gewissen Alter lässt die Hormonproduktion des Körpers nach.
Mit der
natürlichen Hormontherapie können Sie den Alterungsprozess stoppen.
Dies gilt für Männer in gleicher Weise wie für Frauen. Hormone glätten
Falten, heben die Laune, verleihen Schwung und Auftrieb, verhindern
Herzinfarkt und Osteoporose, stoppen Haarausfall und lassen Cellulite
verschwinden.
5. Viel trinken
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von
Kräutertee oder stillem Wasser ist wichtig
für die Verdauung und für die Entschlackung des Körpers. Täglich sollten
je nach Gewicht zwischen 1,5 und 3 Litern getrunken werden. Übrigens:
Kaffee und Milch zählen nicht als Getränk!
6. Ausreichend Schlaf
Schlaf bedeutet Erholung und Regeneration für den Körper. Während der
Schlafphase laufen Entgiftungsvorgänge und Reparaturmechanismen für die
einzelnen Zellen ab. Deshalb sollte man täglich ca. sieben Stunden schlafen.
7. Maßvoller Umgang mit Genussmitteln
Kaffee und Alkohol belasten Magen und Leber, Süßigkeiten stören das
Gleichgewicht der Darmflora und belasten den Stoffwechsel. Deshalb
sollten diese Genussmittel - wenn überhaupt - nur in geringem Umfang und
nicht täglich getrunken oder gegessen werden.
8. Rauchfrei ist besser
Neben den allgemein bekannten schädlichen Auswirkungen auf die
Gesundheit, vermindert Rauchen auch die Durchblutung der Haut und
fördert somit die Faltenbildung. Eine Faltenkorrektur bei Rauchern hält
etwa nur halb so lange wie bei Nichtrauchern!
9. Vorsicht vor zuviel Sonne
Der Körper und vor allem das Gesicht sollten keiner direkten
Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, da neben den bekannten Gefahren
(Hautkrebs) die Collagenfasern (elastisches Gewebe der Haut) durch die
UV-Strahlung förmlich dahin schmelzen. Auch im Schatten lässt sich eine
schöne Bräune erzielen.
10. Pflege der Haut
Die Haut verliert im Alter an Elastizität und Feuchtigkeit. Eine gute
Pflege kann diese Mangelerscheinungen reduzieren helfen.
Natürliche Hormonbehandlung
Die natürliche Hormontherapie ist bei Männern
genauso wichtig wie bei Frauen.
Erst nach Bestimmung des Hormonstatus
werden Hormone - meist zur äußerlichen Anwendung als Gels, Cremes oder
Pflaster - verabreicht. Eine regelmäßige Kontrolle der Blutspiegel ist
notwendig.
Hormone wohldosiert zögern
das Altern hinaus, sie glätten Falten, heben die Laune, schützen vor
Osteoporose, Haarausfall, Herzerkrankungen, erhöhtem Cholesterinspiegel
und vielen anderen Erkrankungen, die sich im Laufe des Alterns
einstellen.
Lange Zeit in Verruf, werden die natürlichen Botenstoffe des
Körpers jetzt immer mehr zur Wunderwaffe der Medizin.
Ab Mitte 20:
Während Frauen noch einen intakten
Hormonspiegel haben, beginnen Männer bereits mit Ende zwanzig hormonell zu
"schwächeln",: dafür verläuft das "Klimakterium virile", das männliche
Klimakterium,
unspektakulärer und friedlicher, weil der Hormonabfall langsam,
stetig und fast unmerklich vor sich geht. Die weiblichen Hormone
hingegen stürzen regelrecht ab: jenseits der Vierziger-Grenze zwar erst,
dann aber um so dramatischer.
Ab 40 bis 45 Jahren:
Abbau des Gelbkörperhormons (Progesteron). Folgen:
Depressionen, Gewichtszunahme,
Venenprobleme, Wasserstau.
Ab 50 Jahren:
Abbau der Östrogene. Folgen: Knochenschwund
(Osteoporose), Hitzewallungen,
Schlaflosigkeit, Neigung zu Blasenentzündungen, Nervosität, Depressionen.
Ab ca. 55 Jahren (bei Männern ab ca. 60 Jahren):
Ausfall des Dehydroepiandrosteron (DHEA), ein Hormon der Nebenniere,
das vor Stress schützt und nachweislich schlank hält, weil es den
Fettaufbau bremst.
DHEA ist - ähnlich wie das Melatonin - ein Hormon,
das dem Körper hilft, Energien zu bewahren: es schaltet den Organismus
auf Sparkurs und schont die Zellen. DHEA ist damit das Hormon, das am
meisten für das Altern verantwortlich ist. Typische Folgen bei
DHEA-Verlust: Herz- und Kreislaufprobleme, Fettaufbau, Gedächtnislücken.
Ab ca. 60 Jahren:
Abbau von Testosteron. Folgen: Keine Lust mehr auf Sex, Fettpolster,
Vitalitätsverlust.
Ab ca. 65 Jahren:
Verlust des Wachstumshormons Somatotropin (STH) oder Human growth hormone
(HGH). Typische Folgen: Schlaffes Bindegewebe ("Bierbauch"), Muskelabbau,
Schwächegefühl, erhöhte Anfälligkeit für Infektionen.